Mutterboden und Erde

Mutterboden ist der humusreiche Oberboden. Er wird für Rasen, Beete, Pflanzflächen und zur Geländemodellierung verwendet. Gesiebter Mutterboden ist feinkörniger und gleichmäßiger, ungesiebter enthält gröbere Bestandteile und eignet sich für große Flächen und Auffüllungen.

Lehm wird als Dichtungs-, Füll- oder Wegebaumaterial genutzt. Die Eignung hängt von der Zusammensetzung ab.

Boden und Bodenmaterial unterliegen bodenschutz- und abfallrechtlichen Vorgaben. Bei Auffüllungen ist die Verwertung entsprechend zu planen.

Normen und Regelwerke

  • DIN 18915 Vegetationstechnik im Landschaftsbau, Bodenarbeiten
  • DIN 19731 Bodenbeschaffenheit, Verwertung von Bodenmaterial
  • Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)

Ob ein Material für ein bestimmtes Bauvorhaben geeignet ist, richtet sich nach der Planung, der Ausschreibung und der Leistungserklärung des gelieferten Produkts.

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